Allgemein Dr. W. Arnberger, Frauenheilkunde Dr. H. Danner, Urologie Dr. M. Förster, Radiologie Dr. R. Hettegger, Innere Medizin Dr. G. Nikkessal, Augenheilkunde Dr. H. Wakolbinger, Orthopädie

Leistungen

In unserer Ordination werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Digitale Röntgenaufnahmen
  • Digitale Durchleuchtung
  • Digitale Mammographie
  • Ultraschall

Digitale Röntgenaufnahmen:

(Keine Vorbereitung nötig)

  • Lunge (Thorax)
    • Lungenentzündung
    • Rippfellentzündung
    • Herzerkrankungen
  • Nasennebenhöhlen
    • Entzündung
    • Polypen
  • Halsorgane
    • Einengung der Luftröhre (z.B. bei vergrößerter Schilddrüse)
    • Lage der Speiseröhre
  • Skelett (Schädel, Wirbelsäule, Extremitäten, Gelenke)
    • Abnützungen oder Entzündung an Gelenken und der Wirbelsäule
    • fraglicher Knochenbruch
    • Fehlhaltungen und Fehlstellungen
    • Knochentumore oder Metastasen
  • Abdomenleeraufnahme
    • Darmverschluss
    • verschluckte Fremdkörper



Digitale Röntgenaufnahmen nach intravenöser Kontrastmittelgabe:

Für diese Untersuchungen müssen Sie nüchtern sein (ca. 6 Stunden).

Wichtig: Teilen Sie uns Allergien, insbesondere Kontrastmittelunverträglichkeiten und Jodallergien unbedingt vor der Untersuchung mit.

ivP (intravenöse Pyelographie):
Untersuchung der Nieren, des Nierenhohlsystems und der Harnleiter

Vorbereitung:
Trinken Sie vor der Nüchternphase nicht zuviel, damit durch eine Verdünnung des Kontrastmittels die Bildqualität nicht beeinträchtigt wird.

Über eine Vene wird nichtionisches Kontrastmittel injiziert, dieses wird über die Nieren ausgeschieden und kontrastiert das Nierenbecken, die Harnleiter und die Blase. Nach 10 und 20 Minuten werden Aufnahmen angefertigt.

Fragestellung:

  • Abklärung einer Nierenkolik
  • Nieren-, Harnleiter oder Blasensteine
  • Nierenbecken-, Harnleiter-, Blasentumore
  • Abklärung eines Nierenstau
  • Prostatavergrößerung
  • etc.

Dauer der Untersuchung: ca. 25 min., bei verzögerter Kontrastmittelausscheidung auch länger

Phlebographie: (Venendarstellung)
Über eine Fußrückenvene wird nichtionisches Kontrastmittel injiziert. Die Venen des Unterschenkels und Oberschenkels werden dadurch dargestellt.

Fragestellung:

  • Thromboseabklärung
  • unklare Beinschwellung
  • Varizenabklärung

Dauer der Untersuchung: ca. 15 min.

 

Digitale Durchleuchtung:

Zur Untersuchung des Magen-Darmtraktes wird eine Bariumsulfatsuspension, in Kombination mit einem negativen Kontrastmittel (Luft, CO2) verwendet.
Dabei erzeugt die Bariumsulfatsuspension einen "Beschlag" an der Schleimhaut, das negative Kontrastmittel dient zur Entfaltung des Magen-Darmtraktes, wodurch eine Darstellung des Schleimhautreliefs ermöglicht wird.

Speiseröhre und Magen

Vorbereitung:
Am Vorabend der Untersuchung leichtes Abendessen, wobei Fleischspeisen und Hülsenfrüchte zu vermeiden sind. Unbedingt nüchtern kommen und nicht rauchen!

Sie bekommen ein Brausepulver verabreicht und Kontrastmittel zu trinken. Der Schluckakt, die Speiseröhre, die Magenschleimhaut, die Magenentleerung und der Zwölffingerdarm werden beurteilt.

Fragestellung:

  • Geschwüre oder Geschwülste im Magen und Zwölffingerdarm
  • Gastritis
  • Verdacht auf Zwerchfellbruch
  • Unklare Befunde bei der Magenspiegelung
  • Unklare Magen- oder Dünndarmbeschwerden
  • etc.

Dauer der Untersuchung: 10 min

 

Magen-Darm-Passage

Vorbereitung:
Unbedingt nüchtern kommen und nicht rauchen! Sie bekommen ein Kontrastmittel zu trinken, um den Magen und die Passage des Kontrastmittels durch den Dünndarm beurteilen zu können.

Fragestellung:

  • Passagebehinderung am Magenausgang oder im Dünndarm.

Dauer der Untersuchung: bis zu 1h (mit Unterbrechungen)

 

Irrigoskopie (Dickdarmdarstellung mit Kontrasteinlauf)

Vorbereitung:
Eine spezielle Vorbereitung zur vollständigen Entleerung des Dickdarms ist notwendig, um eine gute Beurteilung der Schleimhaut zu ermöglichen.

  • 2 Tage vor der Untersuchung lediglich leichte, schlackenarme Kost.
  • Viel Flüssigkeit trinken (2 Liter oder mehr)
  • Morgens: Tee/ Kaffee und Weißbrot/ Zwieback, Butter, Marmelade, kein Müsli, keine Vollkornprodukte, keine Milch
  • Mittags/Abends: Klare Suppen ohne Einlage, kein Obst
  • Tag vor der Untersuchung gegen 16:00 Uhr ein X-PREP (Abführmittel) einnehmen (Dosierung laut Beipackzettel) und viel Flüssigkeit trinken (1-3l), um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. (Gefahr des Kreislaufkollaps)
    Für Diabetiker ist der Zuckergehalt einer X-Prep-Dosis von 3BE zu beachten.
  • Tag der Untersuchung einen ½ l ungezuckerten Tee in der Früh trinken

Über ein dünnes Darmrohr wird ein Einlauf mit einer Bariumsuspension durchgeführt und anschließend der Dickdarm durch Luftinsufflation erweitert. In verschiedenen Projektionen werden alle Abschnitte des Dickdarms abgebildet.

Fragestellung:

  • Polypen oder Geschwülste am Dickdarm
  • Stuhlunregelmäßigkeiten
  • Ergänzung einer inkompletten Darmspiegelung
  • unklare Durchfälle
  • unklare Bauchschmerzen
  • etc.

Dauer der Untersuchung: ca. 15 min

 

Digitale Mammographie:

Keine Vorbereitung nötig, Sie sollten aber Puder, Lotions und Cremen im Brustbereich vermeiden. Der ideale Untersuchungszeitraum für eine möglichst schmerzarme Untersuchung der Brust liegt zwischen dem 5. und 15. Tag nach Beginn der Regelblutung. Die Brust ist in diesem Zeitraum weniger empfindlich für die nötige Kompression und weniger dicht. Von jeder Brust werden im Regelfall 2 Aufnahmen in unterschiedlichen Ebenen angefertigt. Anschließend wird die Brust vom untersuchenden Arzt abgetastet und gegebenenfalls, bei unklaren Befunden oder sehr dichtem Gewebe, eine ergänzende Ultraschalluntersuchung durchgeführt.

Wenn vorhanden, bringen Sie bitte alte Mammographiebilder zum Bildvergleich und Vorbefunde mit.

Fragestellung:

  • Vorsorgeuntersuchung
  • Abklärung eines tastbaren Knotens
  • blutiger Ausfluss aus der Brustwarze
  • Nachsorge nach Tumoroperation

Dauer der Untersuchung: ca. 15 min

 

Pilotprojekt zur Brustkrebsvorsorge

Im Bundesland Salzburg läuft seit dem Frühjahr 2008 ein Pilotprojekt zur Brustkrebsvorsorge (Mammascreening) bei dem auch unsere Ordination teilnimmt. Alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren werden zu einer kostenlosen Vorsorgeuntersuchung persönlich eingeladen und können diese beim Radiologen ihrer Wahl durchführen lassen. Zusätzlich zum befundenden Arzt werden die Mammographiebilder im Rahmen des Screenings von einem zweiten Radiologen unabhängig noch einmal begutachtet.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau (jede 10. Frau erkrankt daran). Die Mammographie ist die einzige anerkannte Vorsorgeuntersuchung bei Brustkrebs. Sie kann zwar nicht die Entstehung des Brustkrebs verhindern, die Vorsorge trägt aber dazu bei, den Tumor in einem möglichst frühen und behandelbaren Stadium aufzufinden. Deshalb ist eine regelmäßige Untersuchung ab dem 40. Lebensjahr im Abstand von 1,5 bis 2 Jahren empfohlen. Ist eine nahe Verwandte (Mutter, Schwester) an Brustkrebs erkrankt, sollte die Brustuntersuchung jährlich erfolgen.

 

Qualitätszertifikat für digitale Mammographie:

Unsere Mammographie-Einheit ist nach den Richtlinien der Österreichischen Röntgengesellschaft ÖRG) und der Bundesfachgruppe Radiologie (BURA) qualitätszertifiziert. Dies gilt sowohl hinsichtlich der technischen Ausstattung als auch der entsprechenden Kompetenz der befundenen Radiologen und der RTA`s, die in Kursen und speziellen Fortbildungen erworben wurden.

 

Ultraschall:

Ultraschall ist vollkommen unschädlich und es besteht für Sie keine Strahlenbelastung. Mithilfe von hochfrequenten Schallwellen, die vom Schallkopf ausgesandt und nach Reflexion im Körper wieder empfangen werden, sind fast alle Organe, Flüssigkeiten und Strukturen des Körpers in hoher Detailauflösung in Schnittbildern darstellbar. Oberflächliche Strukturen, wie Muskeln, Sehnen, Gelenke, Gefäße, Lymphknoten etc. ebenso, wie die Bauchorgane Leber, Gallenblase und Gallenwege, Milz, Bauchspeicheldrüse und Nieren und ableitende Harnwege und Blase und der Darmtrakt.

Vorbereitung:
Bitte kommen Sie zu einer Untersuchung der Leber, des Oberbauches oder des gesamten Abdomen (alle Bauch- und Beckenorgane) nüchtern. Für eine Untersuchung des gesamten Abdomen und des Unterbauches ist eine volle Blase vorteilhaft. Für die Untersuchung oberflächlicher Organe und Strukturen ist keine Vorbereitung nötig.

Ultraschall der Bauch- und Beckenorgane:
Untersucht werden die Leber, die Gallenblase- und Gallenwege, die Bauchspeicheldrüse, die Nieren und Nebennieren, die großen Bauchgefäße, die Blase und der Magen-Darmtrakt. Bei Frauen zusätzlich die Gebärmutter und die Eierstöcke, bei Männern ergänzend die Prostata.

Fragestellung:

  • Erkrankungen der Leber (Fettleber, Zirrhose, Tumore)
  • Gallensteine, Abklärung einer Gallenkolik
  • Tumor oder Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Erkrankungen der Niere: Stau, Zyste, Nierenstein, Tumor, Schrumpfniere
  • Erkrankungen der Harnwege und der Blase: Harnleiterstein, Blasenstein, Tumore
  • Magen-Darmtrakt: Entzündungen: Divertikultis, M. Crohn, Blinddarmentzündung (Appendizitis); Tumor, Darmverschluss
  • Ausweitung der Bauchsschlagader (Aneurysma), Gefäßverkalkungen
  • unklare Bauchschmerzen
  • Tumornachsorge

Ultraschall der Halsorgane und der Schilddrüse:

Fragestellung:

  • Abklärung einer vergrößerten oder knotigen Schilddrüse
  • auffällige Schilddrüsenwerte
  • Schilddrüsenentzündung
  • vergrößerte Lymphknoten
  • Gefäßverkalkungen
  • Speicheldrüseerkrankungen: Steine, Entzündungen, Tumor

Ultraschall der Muskeln, Sehnen und Gelenke, Lymphknoten:

Fragestellung:

  • Gelenksentzündungen, -ergüsse, -verkalkungen
  • Muskelfaserrisse
  • Bauchdecken- und Leistenbrüche
  • Sehnenrisse, Sehnenscheidenentzündungen, Verkalkungen
  • unklare Schwellungen (Tumor, Ganglion, Lymphknoten)
  • Nervenkompression
  • Rippenfraktur

Ultraschall der weiblichen (und männlichen) Brust:

Fragestellung:

  • tastbarer Knoten
  • Schmerzen
  • Tumornachsorge (Narbe, Axilla)

Wird meist ergänzend zur Mammographie bei dichtem Gewebe, unklaren Befunden und tastbaren Knoten durchgeführt. Mit Ultraschall kann man gut zwischen zystischen und soliden Knoten differenzieren.

Ultraschall der Hoden und Nebenhoden:

Fragestellung:

  • Entzündung des Hoden und/oder Nebenhodens
  • unklare Schwellung: Tumor, Hydrocele
  • Torsion
  • stumpfe Verletzung